Die Koffer sind gepackt, der Flug und das Hotelzimmer sind gebucht und es kann endlich losgehen in den lang ersehnten Urlaub am Meer oder in den Bergen. Es ist mehr als Pech, wenn dann ein Unfall passiert und es ist besonders schlimm, wenn man dann keine Auslandskrankenversicherung hat. Ohne eine Auslandskrankenversicherung kann ein Unfall im Ausland sehr teuer werden.
Wer zum Beispiel eine Reise in die USA plant, der sollte auf jeden Fall eine Auslandskrankenversicherung abschließen, denn wenn man in Amerika krank wird oder einen Unfall hat, dann kann das sehr schnell ein Vermögen kosten. In den USA kostet jede Behandlung beim Arzt, jede Untersuchung oder Röntgenaufnahme viel Geld, von einer stationären Aufnahme in einem Krankenhaus mal ganz zu schweigen. Wer eine Auslandskrankenversicherung hat, der muss nicht an Ort und Stelle bezahlen, denn in diesem Fall kommt die Versicherung für alle Kosten auf. Auch wenn man sich in den Ferien an der spanischen Küste oder auf einer griechischen Insel beim Essen einen Zahn ausbeißt, dann muss man beim einheimischen Zahnarzt nicht die Geldbörse zücken, sondern kann das über seine Auslandskrankenversicherung abrechnen.
Wenn man im Urlaub einen Wagen mietet, um zum Beispiel eine schöne Insel in aller Ruhe zu erkunden und wenn man dann mit diesem Wagen einen Unfall baut, dann kann man je nach Schwere der Verletzungen auch nach Deutschland ausgeflogen werden. Die Kosten für diesen Flug und auch für die ärztliche Behandlung kommt die Auslandskrankenversicherung auf. Eine Krankenversicherung für das Ausland ist besonders dann ratsam, wenn man mit der ganzen Familie in die Ferien fährt. Man sollte sich aber genau erkundigen, für was die Auslandskrankenversicherung im Einzelnen aufkommt und welche Leistungen enthalten sind, denn es gibt Unterschiede. Wer es richtig machen will, der vergleicht noch vor dem nächsten Urlaub.
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Da will man eigentlich nur einmal eben schnell mit dem Auto zum Einkaufen fahren, doch ehe man sich versieht, hat man einen Unfall gebaut.
Was soll man jetzt tun, am besten muss man erst einmal ins Krankenhaus. Dort sagt einem der Arzt, dass man vermutlich erst einmal nicht zur Arbeit gehen kann, denn der Arm oder das Bein sind gebrochen. Genau jetzt kommt die Krankenversicherung ins Spiel, denn sie erstattet dem Versicherten die vollen Kosten, die man für die Behandlung bezahlen müsste. Die Krankenversicherung ist ein Teil des Gesundheits- und des Sozialversicherungssystems. Die Krankenversicherung greift dann, wenn man entweder erkrankt, einen Unfall hat oder aber in Mutterschaft ist.
Es gibt verschiedene Krankenversicherungsarten, die dieselben Leistungen erbringen. Da wäre zum Beispiel die Krankenversicherung für Studenten oder die Krankenversicherung für Rentner. Bei der gesetzlichen Krankenkasse müssen im Vergleich zur privaten Krankenkasse alle Menschen denselben Beitrag bezahlen, egal ob sie jung, alt sind. Bei der privaten Krankenkasse ist es so, dass hier nur Angestellte, Beamte oder Selbstständige versichert sind. Anders als bei der gesetzlichen Krankenversicherung zahlt hier niemand denselben Beitrag. Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, beispielsweise das Alter oder aber das Geschlecht. Auch der Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss spielt eine wesentliche Rolle. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist es so, dass alle denselben Beitrag zahlen müssen. Dazu zählen Beschäftigte, Rentner, Studierende, aber auch Bezieher von Erwerbsersatzeinkünften. Das heißt Menschen, die arbeitslos sind, müssen genau denselben Beitrag wie alle anderen bezahlen. Auch wenn eine Krankenversicherung wichtig ist, gab es 2007 immer noch über 40.000 Menschen, die keine Krankenversicherung besaßen. Die Gründe dafür sind oft unterschiedlich. Meist geschieht das nicht versichert sein aus einer Sparmaßnahme heraus, den viele können sich die monatlichen Kosten einfach nicht leisten. Menschen die nicht krankenversichert sind, tragen die Kosten bei einem Krankheitsrisiko alleine.
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